Making of des Intensivprojekts Reportage
an der Fachhochschule Vorarlberg.

Mittels dieses Timeline Blogs, haben wir ein Portal geschaffen, das nicht nur alle Reportagen in voller Länge beinhaltet (zu finden im Menüpunkt “Reportagen” in der Leiste oben), sondern auch den Arbeitsprozess und die Fortschritte innerhalb des Monats des Intensivprojekts zeigt. Ein kleines “Making of” also, dass laufend mit Informationen und Neugkeiten gefüttert wird, bis zum Tag der Abschlusspräsentation am 31.03.2015. An diesem Tag sollten alle Arbeiten abgeschlossen sein und auch der letzte Post in diesem Blog entstehen.

Wir hoffen mit diesem Blog einen schönen, kleinen Einblick auch hinter die Kluissen des Projekts zu geben.

 

Gestern am 31.03.2015 wurde unser Intensivprojekt mit der Abschlußpräsentation und der Ausstellung der Arbeiten im Foyer der Fachhochschule abschgeschlossen. Die Ausstellung war ein Erfolg und auch das Angebot unserer Ostereier und den Brötchen aus dem Bregenzerwald fand großen Anklang.

Die Reportagen finden sich nun in kompletter länge auf diesem Blog. Ich denke die Arbeit hat trotz einiger Hochs und Tiefs doch allen Spaß gemacht und die Reportagen sind mehr als gut gelungen. Der März ist um, das Intensivprojekt geschafft und somit wird auch dieser Timeline Blog geschlossen. Jetzt heißt’s ran an den Bachelor!

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Für die Ausstellung der Reportagen hat sich das Vorbereitungsteam der momentanen Osterzeit angenommen und Ostereier mit dem Link für diesen Blog versehen. Es wurden beinahe hundert Eier beschriftet und liegen nun im Foyer neben der Ausstellung zum “pecken” bereit. Morgen ist es dann soweit, die Abschlusspräsentation und die Ausstellungseröffnung stehen an!

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Am vergangenen Freitag hatten wir die interne Abschlusspräsentation aller Reportagen vor der Reportagengruppe. Viele rekapitulierten ihre Arbeiten, lasen aus ihren Texten vor oder zeigten der Gruppe Auszüge aus Audio- oder Videoarbeiten. Ebenfalls wurden fertige Printergebnisse oder Dummies in Form von Magazinen oder Booklets zum ersten mal gezeigt. Die Präsentationen waren so spannend, dass die Blog Gruppe doch glatt darauf vergessen hat, den Tag auch in Fotos festzuhalten.

Für das Portal der experimentellen Ausstellung wurden Papiersäcke mit einem aussagekräftigen Satz, welcher das Thema der Reportage beschreibt, bedruckt. Darin befinden sich Kärtchen mit einer genaueren Beschreibung zum Thema und Objekten zu den jeweiligen Reportagen. Ebenfalls befinden sich handschriftliche Notizen, die während der Arbeit an den Reportagen enstanden sind darin. Das Ziel dieses Systems ist es, eine leicht transportierbare Ausstellung zu kreieren.

 

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Auf der Suche nach öffentlichen Räumlichkeiten finden sich einige Galerien und auch das Kunsthaus in Bregenz. Das direkt am See liegende Gebäude macht einen starken Eindruck und lässt einen auch von innen staunen. Die großzügigen Räume geben der Kunst eine besondere Elegenaz und Exklusivität. Hier wird ernsthafte, internationale Kunst gezeigt. Leider findet sich hier keine junge vorarlberger Kunst. Meine suche führt mich weiter in die Galerien Vorarlbergs, wo ich versuche mit den Galeristen und Galeristinnen ins Gespräch zu kommen.

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Am Tag der offenen Tür an der Fachhochschule, haben wir gleich die Chance genutzt um unsere Reportagen in einer Ausstellung zu präsentieren.

Ausserdem haben wir die Einzelcoachings mit den Dozenten auch auf diese Ausstellung verschoben, damit die Besucher einen Einblick erhalten wie eine Unterrichtsform im Studiengang Intermedia ausschauen kann.

Diese Idee wurde ausgezeichnet von den Besuchern angenommen.

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Langsam aber sicher befinden wir uns im “Endspurt”. Bei unserer Heutigen Redaktionssitzungen wurde der Stand der Reportagen erfasst und das weiter Vorgehen diskutiert. Bei allen Reportagen ist die Rohfassung soweit fertig, nun gilt es noch an den Feinheiten zu arbeiten.

Ausserdem galt es noch eine Sonnenfinsternis zu bestaunen, weshalb wir unsere morgendliche Sitzung um 15min unterbrochen haben.

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Regina befindet sich auf der Suche nach Grüner Mode – Öko-faire Kleidung, die aus biologisch angebauten Rohstoffen zu fairen Arbeitsbedingungen gefertigt wird. Dabei versucht sie auch ein Spannungsfeld zwischen “echter Handarbeit” und der “Massenproduktion” (Textil-Discounter) zu schaffen. Sie betrachtet das Umfeld dieser “SelbermacherInnen” und geht der Frage nach, ob in der heutigen schnelllebigen Welt durch diese analoge Handarbeit eine Verlangsamung stattfindet.

Hier ein erster Auszug aus einem Interview mit Cilli – einer 70-jährigen Handweberin aus Tirol.

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Patrik beschäftigt sich für seine Reportage mit dem Thema BDSM. Angelehnt an den Hype um “Fifty Shades of Grey” hat er mit ganz unterschiedlichen Personen gesprochen, um herauszufinden, wie es um das Thema BDSM in Vorarlberg steht. Letzte Woche bekam Patrik sogar die Erlaubnis, dem Vorarlberger BDSM-Stammtisch beizuwohnen.

“Als Reporter begab ich mich an den Ort an dem der allmonatliche BDSM-Stammtisch Vorarlbergs abgehalten wird. Hier treffen sich Gleichgesinnte der BDSM-Szene und reden über Gott und die Welt und eben auch über bestimmte Sex-Praktiken. Ich habe mich zusammengesetzt mit drei verschiedenen BDSM-Angehörigen und wir sprachen über deren Neigung. Der 55-jährige, als Kundenberater arbeitende Herr P,. beantwortete mir all meine Fragen rund um das Thema BDSM.”